Tiere & Schlangen in Florida, Cape Coral.

 

Dank dem subtropischen Klima und den vielen Naturreservaten gibt es nirgendwo sonst in den USA, noch eine so grosse Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen.

Wildtiere zu beobachten ist etwas wunderschönes. Wilde Tiere sind nicht domestizierte Tiere und als solche auch zu respektieren. Wenn wilde Tiere gestört, gereizt oder in die Enge getrieben werden reagieren sie ihrer Natur gemäss mit Flucht oder Angriff.

Tragen Sie auch immer festes Schuhwerk wenn Sie sich auf Naturpfade begeben. Niemals sollte man barfuss über Wiesen, Felder oder auf Naturpfaden gehen. Es gibt nicht nur Schlangen auch andere, kleinere Tiere/Insekten können schmerzhaft stechen oder beissen.

Seit 1950 haben die Tiere Florida's die Hälfte ihrer Feuchtgebiete, einen viertel der Wälder und die meisten tropischen Laubwälder und Küstenlebensräume verloren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es immer wieder zu Kollisionen zwischen Mensch und Tier kommt.

 

In Florida sind insgesamt 106 Säugetierarten anzutreffen, wovon 14 zu den Raubtierarten zählen.

 

Florida_Panther

 

Der vom aussterben bedrohte Florida-Panther streift durch die Everglades.
Es leben schätzungsweise nur noch insgesamt ca. 40 – 60 Tiere in der Wildnis. Der Florida-Panther ist eigentlich ein Puma.

 

 

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Rotluchs_klein

 

Der Rotluchs/Bobcat, mit seinem kurzen Schwanz, ist der grösste Vertreter der Katzenartigen in Florida.

 

 

 

Kojote_klein

 

Die Kojoten/Coyote gehören zu den Hundeartigen. Sie sind etwa gleich gross wie ein deutscher Schäferhund. Obwohl sie als Assfresser bekannt sind, jagen sie ihre Beute meist selber. Durch den Rückgang des Florida-Panters konnte sich der Kojote in Florida wieder ansiedeln.

 

 

Fuchs_klein

 

Wie fast überall auf der Welt gibt es auch in Florida Füchse/Fox, welche ebenfalls zu den Hundeartigen gehören. Der Rot- und Grau-Fuchs unterscheiden sich vor allem in ihrer Farbe. der Graufuchs ist etwas grösser und gleicht mehr dem deutschen Schäferhund.

 

 


Rotwolf_klein

 

Vom bereits ausgestorbenen Rotwolf, einer Unterart des Wolfes, lebt wieder eine kleine eingebürgerte Population auf St. Vincents Island.

 

 

 

Nerz_klein

 

Der amerikanische Nerz ist auch im Norden heimisch und zählt zu den Mardern, also auch Hundeartige. Der Nerz ist zwar selber ein Raubtier, hat aber sehr viele Feinde wie der Fuchs, Luchs, Kojote und viele Greifvögel. Der grösste Feind aber ist der Mensch. Der Nerz wird heute noch wegen seines dichten Fells, unter grauenhaften Umständen gezüchtet um später als Pelzmantel zu enden.

 

 

Otter_klein

 

Der Otter, ebenfalls hundeartig, ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Er ernährt sich von Fischen Fröschen und Krebsen. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer und kann bis zu 8 Minuten unter Wasser bleiben. Der Otter ist ausser in Australien auf der ganzen Welt vertreten. Er lebt in Familienverbunde und ist sehr verspielt.

 

 

Waschbaer_klein

 

Recht oft trifft man vor seiner Haustür Waschbären an, die nachts ihr Unwesen treiben. Waschbären leben in Familienverbunde. Sie sind sehr anpassungsfähig und plündern gerne Container. So süss sie auch aussehen, es sind Raubtiere die fest zubeissen können.

 

 

Stinktier_klein

 

Zum Schluss der Hundeartigen kommt noch das Stinktier hinzu. Das Stinktier (Skunks) ist ein nachtaktiver Allesfresser. Skunks sind friedliebende Einzelgänger. Wenn sich ein Skunks jedoch bedroht fühlt, verteidigt es sich durch herumspritzen eines übel riechenden, nachhaltig haftendem Sekretes aus den Analdrüsen. 8-ung ! Stinktiere können bis 6 Meter weit spritzen.

 

 

Schwarzbaer_klein

 

Ebenfalls nur in den Wäldern im Norden sind die noch ca. 1000 – 1500 Schwarzbären heimisch. Seit 1993 ist die Jagd auf sie verboten. Leider werden Sie immer noch in vielen Zoos schlecht und nicht artgerecht gehalten um sie den Besuchern vorzuführen.

 

 

Biber_klein

 

Der Biber kommt eigentlich nur im Norden vor, wo er wie bei uns emsig seine Wasserschlösser baut.

 

 

 

Opossum_klein

 

Das Opossum ist das einzige Beuteltier in Florida. Es ist verwandt mit der Beutelratte, ist nachtaktiv, ein guter Kletterer, sehr anpassungsfähig und ernährt sich vor allem von Aas, Beeren und Kleintieren.

 

 

 

Hoernchen_klein

 

Auch Gleithörnchen, Grau- und Fuchseichhörnchen kann man häufig beobachten. Sie klettern in den Bäumen herum und ernähren sich von Hülsenfrüchten und Beeren. Das Fuchseichhörnchen erkennt man an seinem dunklen Kopf. Das Gleithörnchen trifft man eher im Norden an. Es kann dank Flughäuten bis zu 80 Meter von Baum zu Baum gleiten.

 

Hasen_klein

 

Zu den Hasentieren werden zwei Arten gezählt. Das Sumpfkaninchen lebt in den Feuchtgebieten Floridas und flüchtet bei Gefahr ins Wasser. Das Waldkaninchen hingegen trifft man meist in den Wäldern an.

 

 

 

 

Guerteltier_klein

 

Das Gürteltier ist eines der ältesten Säugetierarten unserer Erde. Seine Geschichte führt bis ins Eiszeitalter zurück. Gürteltiere sind nachtaktive Insektenfresser.

 

 

Fledermaus_klein

 

Die Fledermäuse sind mit 18 verschiedenen Arten vertreten und weit verbreitet. Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere die aus eigener Kraft fliegen können. Sie sind nachtaktiv und orientieren sich mit Ultraschall.

 

 

Weisswedelhirsch_klein

 

Zu den Huftieren gehören die Weisswedelhirsche. Sie sind öfters in den verschiedenen Parks, am Waldrand anzutreffen und sind unserem Hirsch sehr ähnlich.

Key-Hirsch_klein

 

Die wohl kleinste Huftierart ist der 75 cm kleine Key-Hirsch. Das anspruchslose und robuste Tierchen lebt ganz im Süden von Florida. Es ist eines der wenigen Tiere, das auch problemlos Salzwasser trinken kann.

 

 

 

Wildschwein_klein

 

Die Wildschweine sind eigentlich keine einheimischen Tiere, sondern wurden „eingebürgert“. Sie richten in den Wäldern und Feldern einen grossen Schaden an.

 

 

Meeressäuger

Nicht nur zu Lande, sondern auch im Wasser trifft man Interessantes an.

Delfin_klein

 

Ganz klar der beliebteste bei den meisten Touristen ist der Delfin. Delfine zählen zu den Zahnwahlen und sind mit 40 verschiedenen Unterarten die grössten Vertreter der wahlartigen. Vor den Küsten von Cape Coral treffen wir meist den „Tümmler“ der grösste der Delfinarten an. Delfine leben in Gruppen und sind sehr gesellige Tiere. Sieht man also einen Delfin, sind mit Sicherheit auch weitere Tiere in der Nähe.

 

 

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Ebenfalls ein Publikumsliebling sind die Manatees (Seekühe). Sie ernähren sich rein vegetarisch und sind sehr langsame Schwimmer. Die grösste Gefahr geht von Motorbooten aus, die zu schnell fahren und die Tiere oft sehr hässlich verletzen. Die gutmütigen Manatees sind leider vom Aussterben bedroht und stehen unter strengem Schutz. Früher glaubten die Menschen, dass Manatees Meerjungfrauen sind.

 

 

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Nicht zu vergessen und vor allem auch nicht zu unterschätzen sind die Haie.
Für tödliche Unfälle sind normalerweise grosse Haiarten wie Bullen- und Tigerhaie verantwortlich. Der letzte tödliche Unfall wurde im Jahr 2000 in St. Petersburg registriert.

Die meisten Haibisse werden von Schwarzspitzenhaie verzeichnet. Sie wandern saisonal an der Westküste entlang. Da Sie nur ca. 1,5 Meter gross werden, sind die Unfälle meist nicht lebensgefährlich.
Als Grundsatz gilt; nur dort ins Wasser gehen wo das Wasser klar ist und nie im dunklen baden !!!

 

Reptilien & Amphibien

Auch Reptilien sind in Florida zu Hause….. viel länger schon als die Menschen. Alligatoren, fast 50 Schlangenarten, Wasserschildkröten, fast 40 Echsenarten und vieles mehr lebt in unserer Nähe.

Alligator_klein

 

 

 

 

 

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Der Alligator ist das häufigste und bekannteste Reptil in Florida. Schätzungsweise leben heute über 1 Mio. Alligatoren in Florida. Im Wasser sind sie blitzschnell und greifen aus dem Nichts an. Sie können sie bis 1,5 Meter aus dem Wasser herausspringen. Alligatoren jagen immer, auch wenn sie nicht hungrig sind. Die Beute wird dann unter Wasser in „Depots“ versteckt. An Land sollte man vor Alligatoren immer im Zick-Zack davonrennen. Alligatoren sind auch an Land auf kurze Strecken sehr schnell. Grundsätzlich gilt; nie in Naturteichen, Seen, Süsswasser, trüben Gewässern oder Kanälen baden, wenn sie nicht ausdrücklich zum Baden bezeichnet sind. Auch sollte man genügend Abstand zu den Tieren halten.

Im Mai ist Brunstzeit und es kann vorkommen, dass nachts Alligatoren am Land auf „Brautschau“ herumlaufen. Ende August schlüpfen aus den ca. 60 gelegten Eiern die jungen Alligatoren. Die Mutter trägt die Brut im Mund vom Nest ins Wasser. Die Jungtiere bleiben dann ein Jahr bei ihrer Mutter und rufen dieser bei Gefahr. Junge Alligatoren stehen bei vielen Tieren und Vögel auf dem Speiseplan.

Im Winter wenn das Wasser kälter ist, sieht man die Tiere tagsüber oft in der Sonne am Ufer liegen. In den Sumpfgebieten graben die Alligatoren sogenannte „gator holes“. Diese Wasserlöcher sind in der Trockenzeit lebenswichtige Rückzugsmöglichkeiten für viele andere Tiere, Insekten und Pflanzen.

Junge Alligatoren sind in den ersten paar Jahre noch nicht ortsgebunden. Wenn sich ein Jungtier also in einen Swimmingpool, einen Park oder Golfplatz verirrt, kann es von den örtlichen Behörden problemlos in die Everglades umplatziert werden. Nicht so erwachsene Tiere. Nach einer Umplatzierung würden Sie immer wieder (egal wie weit) zurückkehren. Erwachsene Alligatoren die in menschliche Lebensräume eindringen müssen daher euthanasiert werden. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Alligatoren gefüttert werden. Sie verlieren dann sehr schnell die Scheu, werden aufdringlich und müssen dann ebenfalls getötet werden.

Im Gegensatz zu den eher seltenen Krokodilen sind Alligatore kleiner (ca. 4 Meter), haben eine runde Schnauze, sind dunkler bis anthrazitfarbig und bevorzugen Süss- und Brackwasser.

Die seltenen Krokodile sind bedeutend grösser (bis 7 Meter) als Alligatoren. Sie bevorzugen das Salzwasser, haben eine spitze Schnauze und sind grünlich gefärbt. Es leben aber nur noch ca. 400 Tiere in Florida.

 

Echse_klein

 

Von den ca. 40 Echsenarten sind über die Hälfte fremdländische, welche eingeschleppt wurden. Oft sieht man die kleinen Echsen an den Lanai-Gittern auf und ab klettern. Die kleinen Leguanartigen Helfer warten dort auf Insekten und Moskitos, welche dann mit grossem Geschick gefangen und verspeist werden.

 

 

Meeresschildkroete_klein

 

5 von 8 bekannten Meeresschildkröten kommen auf der Atlantikseite in Florida vor. Die weibliche Meeresschildkröte kommt einmal jährlich aus dem Wasser, an immer wieder den gleichen Strand an dem sie selber geboren wurde, um dort ihre Eier abzulegen. Die männlichen Tiere verlassen das Meer nie. In den streng geschützten Strandabschnitten kommen jährlich bis zu 15000 Weibchen an Land wo jedes ca. 100 Eier vergräbt. Nach 60 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Der Weg ins Wasser ist für die Babys oft fast unmöglich, da bereits viele Feinde auf die Kleinen warten und sie gefressen werden.

 

Wasserschildkroete_klein

Die kleineren Verwandten sind die Wasserschildkröten. Sie sind in ganz Florida vertreten. Wasser- Sumpf- oder Schnapp-schildkröten leben in Kanälen, Tümpeln Sumpf- und Feuchtgebieten. An warmen Tagen sonnen sie sich gerne auf Ästen oder am Ufer. Vorsicht, die Schnappschildkröte kann sehr schmerzhaft zubeissen.

Die bekannteste Art ist sicherlich die Schmuckschildkröte. Sie wird heute immer noch all zu oft, unter nicht artgerechten Umständen, als Haustier gehalten. Inzwischen wurden die Wasserschildkröten in Florida unter Schutz gestellt und jegliches Bejagen oder Einfangen der Tiere ist verboten.

 

Mit 56 Arten sind die Amphibien in Florida stark vertreten.

Unzählige verschiedene Molche, Lurche und Salamander sind überall anzutreffen. In ihrer Grösse sind sie so unterschiedlich wie in ihren Farben oder Lebensräume.

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Auch Kröten sind weit verbreitet. Neben der bis zu 20 cm grossen Agakröte und der Südkröte, sind auch diverse Laubfrösche stark vertreten. Frösche und Kröten unterscheiden sich vor allem in der Lauterzeugung.

Die bekanntesten in Florida lebende Krebse sind sicher die Pfeilschwanzkrabben. Sie kommen alle zusammen, einmal jährlich in einer Vollmondnacht aus dem Wasser und legen Unmengen von Laich ab. dieser Laich ist Nahrungsgrundlage für viele Küstentiere. Weiter sind die in den Mangroven lebende Winkerkrabben bekannt.

Spinne_klein

Spinnentiere haben immer 8 Beine. Zu diesen zählen nicht nur die Spinnen im klassischen Sinne, sondern auch unzählige Zecken. Die wohl gefürchteteste Spinne ist die hoch giftige, schwarze Witwe. Sie versteckt sich sehr gerne in Briefkästen oder anderen warmen Orten.

Insekten sind für die Aufrechterhaltung des Ökosystemes sehr wichtig. Sie sind die Nahrungsgrundlage für viele Tiere. Auch spielen Sie in der Befruchtung der Pflanzenwelt eine extrem wichtige Rolle. In Florida gibt es ca. 130 Libellen-, 180 Falter- und 67 Mückenarten.

Die lästigen Moskitos plagen uns meist nur in der Regenzeit. In den Feuchtgebieten und den Mangroven sind die kleinen Plaggeister aber während dem ganzen Jahr aktiv.

 

Schlangen

In Florida leben über 50 verschiedenen Schlangenarten. Hiervon sind nur 6 Schlangen giftig. Alle anderen Arten sind ungiftig und keine Gefahr für den Menschen. Sie sind für das Ökosystem sehr wichtig und sollten geschützt werden. Schlangen sind Fluchttiere und die meisten sind nachtaktiv.

Die häufigsten Giftschlangen sind:

 

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Diamantklapperschlange/Rattlesnake: Sie ist sehr schnell reizbar, angriffslustig und sehr giftig. Die Rattlesnake wird bis zu 2.4 Meter lang, hat einen dreieckigen Kopf, ist dunkel gefärbt hat X-förmige Markierungen auf dem Rücken und eine Rassel am Schwanz. Sie lebt auf sandigem dichten Unterwuchs. Das nachtaktive Tier bringt einmal jährlich lebende Junge von ca. 35 cm zur Welt.

 

 

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Die Wassermokassin: Auch Sie ist sehr schnell reizbar, angriffslustig und sehr giftig. Die Wassermokassin-schlange lebt meist in Wassernähe und ist stakt teretorial, d.h. sie verteidigt ihren Lebensraum. Sie kann bis zu 2 Meter lang werden.

 

 

Jungtiere sind meist rot-bräunlich, während die alten ganz dunkel werden. Sie hat einen dreieckigen Kopf. Ober- und unterhalb der Augen hat sie einen hellen Strich.

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Eine weitere, stark verbreitete Giftschlange ist die Kupferkopf/Copperhead: Man erkennt sie an ihrem rotbraunem Zickzackband am Körper.

 

 

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Die Harlekin-Korallenschlange/Coral Snake ist mit ihrer farbenprächtigen Zeichnung die giftigste Schlange von allen. Bei der Coral Snake berühren sich die Farben gelb und rot und die Kopfspitze ist immer schwarz. „Gelb auf Rot bedeutet Tod“.
Es gibt zwei ähnlich gezeichnete, ungiftige Arten. Bei diesen berühren sich die die Farben gelb und rot aber nicht.

Vögel

In Florida leben rund 700 verschiedene Vogelarten. Es ist unmöglich auf alle einzugehen. Dennoch möchten wir Ihnen einige aus den verschiedenen Arten vorstellen. Nebst den 150 Zugvögelarten, die Florida als Brutstätte nutzen, gibt es auch eine Vielzahl an Wasservögel, Raubvögel, Reiher, Singvögel, Eulen, Sittiche etc.

 

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Der bekannteste Vogel in Florida, ist sicher der Weisskopfseeadler. Er ist nicht nur als US-Wappentier, sondern auch in freier Wildbahn zu beobachten. Nachdem der Weisskopfseeadler fast ausgestorben war, konnten bis heute wieder über 1500 Tiere in Florida angesiedelt werden. Die grösste Population in den USA. Der Weisskopfseeadler ist der grösse Greifvogel Floridas und gut an seinem weissen Kopf mit gelbem Schnabel zu erkennen.

Unter anderem stehen kleine Hunde ganz oben auf ihrem Speiseplan ! Wir sprechen aus Erfahrung.

 

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Der kleinere Verwandte ist der Fischadler. Er ist nicht nur kleiner sondern hat auch einen dunklen Schnabel.

 

 

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Daneben gibt es verschiedene Bussarde die uns mit ihren Flugkünsten am Himmel beeindrucken.

 

 

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Die Geier übernehmen im Ökosystem eine wichtige Funktion als Assbeseitiger.

 

 

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Als letzter Greifvogel ist das Wappentier von Cape Coral, der Kaninchenkauz zu erwähnen. Der Kaninchenkauz ist ein vom Aussterben bedrohter Mini-Kauz. Der kleine Kauz lebt in Bodenhöhlen. Diese sind in Florida mit einem kleinen Holzkreuz gekennzeichnet. Wo ein solches Kreuz steht, darf für Jahre nicht gebaut werden. Tagsüber ist der kleine Kauz oft auf Vogelhochsitzen anzutreffen.

 

 

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Ein weiter Prominenter ist der Pelikan. Da sich der Pelikan von Fischen ernährt, ist er auch in Wassernähe anzutreffen. Der Braunpelikan beeindruckt immer wieder, wie er aus einer Höhe von bis zu 10 Meter ins Wasser hinunter stürzt um Fische zu fangen. Während den Wintermonaten ist der Nashornpelikan für eine begrenzte Zeit in Florida zu Gast.

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Die 12 in den USA bekannten Reiherarten kommen alle in Florida vor.
Zwei der weissen Vertreter sind der Schmuckreiher und der Schneesichler.

 

 

 

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Der rosa/weisse Rosalöffler galt 1950 als ausgestorben, konnte aber wieder erfolgreich angesiedelt werden.

Der Flamingo hingegen ist nur ein Wintergast aus der Karibik.

Weitere, häufig vormkommende Reiher sind die Blaureiher, Braunsichler, Ohrenscharbe und der Schlangenhalsvogel.

 

Um bei den Wasservögel zu bleiben darf natürlich die Möwe nicht fehlen. Die Ringschnabelmöwe ist wohl jedem Seefahrer ein Begriff und ein sicheres Zeichen für Land. Aber auch diverse Entenarten besiedeln Florida.

Mehr auf dem Festland sind dann die anderen Vögel anzutreffen.

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Da wären zum Beispiel diverse, farbenprächtige Sperrlinge und Singvögel, Tauben, Hühnervögel, Schwalben, der Kuckuck und der Kolibri.

Papageienarten sind in der Regel aus der Gefangenschaft entflohene Vögel, die ihre Freiheit geniessen.